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Die jährlichen Treffen der Victoria–IG

Das erste Treffen der soeben gegründeten Interessengemeinschaft fand Ende Juli 1989 auf Burg Idar–Oberstein statt und wurde von Christian Wild ausgerichtet.

Vater und Sohn Schwarzwald aus Frankfurt hatten mir zuvor ein Konvolut aus etwa anderthalb KR26 verkauft (zu einem Freundschaftspreis). Damit wurde das alte Gespann aufgebaut, allerdings noch auf Basis eines KR25–Fahrwerks. Bald kamen da immer mehr Teile der größeren Maschine dran, vor allem die Räder und Federbeine der Gabel.

Zusammen mit den „Schwarzwäldern” und anderen ging es dann auf Tour über den Rhein (auf der Fähre) und in die Edelsteinstadt mit dem steilen Aufstieg zu Burg.

So arg viele Teilnehmer gab es da noch nicht, aber immerhin rund 40 - ein Anfang war gemacht und der Burghof schon ziemlich voll. Wie auch heute noch waren einige Motorräder anderer Marken dabei und die Stimmung prima.

Leider übernahm später ein anderer Pächter die Bewirtschaftung der Burg. Das führte ab 1990 zu erheblichen Unstimmigkeiten, und in weniger guter Erinnerung ist noch der Spießbraten, den dieser sich mit 25,- DM je Portion „vergolden” ließ. Auch die geforderten Nenngelder sorgten für Unmut, dito der „Rausschmiss” Punkt 19:00 Uhr. Also wurde nach Alternativen gesucht.

 

Die Entwicklung der Treffen

29 Treffen (bis 2017) sind ein Wort und bieten Tradition. War so ein Treffen anfangs noch leicht zu organisieren, ist das mittlerweile mit ganz erheblichem Aufwand (und teils auch Kosten) verbunden. Geschätzt bis zu 120 Parteien oder auch mehr wollen da versorgt sein. Anreisen, Unterkünfte, Camping–Möglichkeiten und vor allem die Verpflegung geraten schnell zu einer sehr zeitintensiven Herausforderung.

Dafür muss den Ausrichtern von Herzen gedankt werden, vor allem den „Wiederholungstätern”. Die Gemeinschaft unterstützt sie natürlich nach Kräften, es bleibt dennoch sehr, sehr viel Aufwand, bis es wieder heißt: „Nach dem Treffen ist vor dem Treffen.”.

Sehr beeindruckend sind teils auch die Anreisewege der Teilnehmer. So ist der Weg vom Norden Deutschlands nach Zürich (2011) sicher kein Pappenstiel, vor allem auf eigener Achse. Das dürfte der südlichste Austragungsort gewesen sein, der östlichste hingegen bei Rostock (1996) und der nördlichste in Bremen (wenn die Treffen der Dänen bei Peder nicht mitgezählt werden).

Schon 1990 waren viele noch heute aktive Mitglieder (und leider auch inzwischen verstorbene wie „Wü-Ha”, Ernst Wüstenhagen, der Konstrukteur der „Parilla”) dabei. Edgar, Kay, Uli, Uwe, Volker und Klaus gehörten auch schon dazu. Klaus an der Spitze der Freiburger dürfte 1996 den Rekord der Anreisekilometer aufgestellt haben.

 
 
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