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2017-09-24

The Distinguished Gentleman's Ride” in Frankfurt

Diese Benefiz–Veranstaltung findet seit einigen Jahren und weltweit am letzten Sonntag im September statt. Zur Teilnahme berechtigt sind nur ältere Motorräder aus zehn Klassen, bevorzugt umgebaute, und Fahrer/Fahrerinnen in adretter bis eleganter Kleidung - möglichst zur Epoche des Motorrads oder älteren Zeiten passend. Da der DGR Bestandteil der „Movember”–Bewegung ist, werden echte oder falsche Schnurrbärte bei den Herren gern gesehen (sind jedoch nicht Pflicht).

Die erzielten Spenden dienen der Vorsorge und Bekämpfung von Prostata–Krebs und Selbstmorden von Männern und werden in den Ländern verteilt, wo sie erbracht wurden. Wir waren in Frankfurt am Main dabei und berichten.

(Link: fremde Seite) Offizielle Website

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Sharp dressed Gentlefolks, cool Motorbikes

Um es vorwegzunehmen: Frankfurt war 2017 sehr erfolgreich. Was mich erstaunt hat: Bestimmt 90% der Motorräder entsprachen ganz freiwillig wirklich einer der zehn zugelassenen Klassen. Vintage Bikes, Café Racer (eigentlich heißt es Caff Racer!), Scrambler, Brat und Rat Bikes sowie klassische Commuter und Chopper waren deutlich in der Mehrheit, darunter auch echte Schönheiten ('mal abgesehen von den vielen teilnehmenden Ladies  (zwinker) ).

Über 270 Fahrer(innen) waren gemeldet, mindestens 200 schlugen auch zum Treffen am Paulsplatz um 11:00 Uhr oder an einem der späteren Sammelpunkte auf. Die aktiven Teilnehmer (die aber nicht alle kamen) brachten bis zum Veranstaltungsschluss bald 8.000 € zusammen - ein sehr gutes Ergebnis! Weltweit waren da schon 4,4 von 5 avisierten Millionen US$ erreicht. Deutschland und Frankfurt schlugen sich angesichts der Übermacht sehr wacker.

Start des DGR 2017 am Paulsplatz in Frankfurt mit letzten Instruktionen.
[ ± ]. Letzte Anweisungen, Handzettel und prima Wetter!
Eine wunderbare Ariel, das wohl älteste Motorrad beim DGR 2017 in Frankfurt.
[ ± ]. Beim Start am Paulsplatz gab es viel für's Auge …
 

Gebt mir Zahlen!

Der Sprint ging noch bis zum 8. Oktober 2017. Da sah es so aus: Weltweit waren 4,7 von geplanten 5 Millionen US$ erreicht (2016 waren es noch 3,6 gewesen). Deutschland stand weltweit an Platz 9, Frankfurt mit 8.292 € an Platz 3 in Deutschland nach Hamburg mit 18.873 € und München mit 11.758 € bei jeweils viel mehr Teilnehmern. Der erfolgreichste Fundraiser hatte satte 33.456 € zusammengebracht!

Ich startete eher zaghaft und war mir nicht so sicher, ob ich die ange­peilten 250,- € erreichen würde. Weit gefehlt! Ich musste sechsmal nach oben korrigieren und war am 27. September mit 676,- € auf der Pole Position in Frankfurt, auf Nr. 7 in Deutschland und 929 weltweit! Bis zum Ende verbesserte sich das noch auf 780,- €, was für Platz 4 in Deutsch­land und 773 weltweit reichte.

Einen ganz herzlichen Dank an meine Sponsoren, die sich wirklich großzügig gezeigt haben! Auf der Website (Link oben) könnt ihr sie über die Leaderboards sehen oder hier direkt (Link: fremde Seite) auf meiner Seite.

Eine schöne Moto Guzzi Airone oder Falcone, DGR 2017.
[ ± ]. Als möchtegern–Italiener liebe ich alte Moto Guzzi …
Ein BMW R69S–Gespann mit Steib S500–Nachbau.
[ ± ]. Das S500–Boot an dieser BMW R69S ist ein Nachbau.
 

Fazit

Seufz - ich sollte öfter Anzüge tragen, dann würde ich mir auch wieder angewöhnen, die Krawattenknoten regelmäßig zu prüfen. Die sind speziell bei schmalen Seidenkrawatten ein Quell ständigen Ärgers  (zwinker) .

Wie kaum anders zu erwarten, waren die Teilnehmer angenehme und gesellige Menschen, Ladies wie Gentlemen. Am Paulsplatz wurden Handzettel verteilt, um Schaulustige über Sinn und Zweck der Veranstaltung zu informieren - prima! In der Tat wurde ich auch öfter gefragt, worum es sich dreht. Die Organisation war erstklassig, da gibt's nichts. Rechtzeitig vor dem Event stand eine Karte mit den Routen online.

Beim Tatcraft gab es um kleines Geld zu essen und zu trinken, und die „Bourbon Bastards” sorgten für Musik. Außerdem war dort ein typischer Sponsoren–Fotostand eingerichtet, wo Frank Schulte kostenlos Fotos der Teilnehmer schoss. Die sind öffentlich auf (Link: fremde Seite) Facebook zu sehen.

Kurzum: Wenn die Transparenz bei der Mittelverwendung noch verbessert würde und die offizielle Website mobiltauglicher wäre, wäre alles prima. Ich werde 2018 am 30. September jedenfalls wieder teilnehmen.

 
 
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